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Pressemmeldung auf op-online.de vom 14.01.2016

Neu-Isenburg – Zum Einkaufen, in die Disko, als Ersatz fürs eigene Auto: Neu-Isenburg bekommt ab März Carsharing.
Von Barbara Hoven

Nach Prüfung diverser Optionen hat die Stadt einen privaten Partner gefunden, um endlich das erhoffte Teil-Auto-System anbieten zu können – und zwar, ohne dafür eigenes Geld in die Hand nehmen zu müssen. Radwegekonzept umsetzen, Friedhofstraße vom Verkehr entlasten, Infrastrukturprojekt Regionaltangente West vorantreiben – was sich wie das Wahlprogramm der Grünen liest, sind Punkte im „Leitfaden Verkehrsplanung und Mobilität“, den die Stadt im Herbst vorgelegt hatte. Nicht erst dort tauchte auch der Wunsch auf nach Einführung eines Carsharing-Angebots fürs Städtchen. Der Magistrat hatte den politischen Auftrag erhalten, sich auf die Suche zu machen nach dem passenden Partner.

Der ist nun gefunden, wie Erster Stadtrat Stefan Schmitt und Bürgermeister Herbert Hunkel gestern vermelden. Wenn das Stadtparlament in seiner Sitzung am 26. Januar zustimmt (was angesichts des Parlamentsauftrags als sicher gilt), könne in Isenburg Car-sharing ab 1. März angeboten werden. Der Kooperationsvertrag zwischen dem Unternehmen app2drive und der Stadt liege zur Unterschrift bereit. Damit, sagt Schmitt, könne die Stadt ihr Serviceangebot für die Bürger mit einem umweltfreundlichen „Carsharing der nächsten Generation“ erweitern. An sieben Standorten, darunter je einer in den Stadtteilen, wird der Dienstleister app2drive, der mit lokalen Autohäusern zusammenarbeitet, Fahrzeuge bereitstellen.

Konzept gilt als einfach und effektiv

Sieben Standorte zum Start:

Sieben Standorte mit je zwei Stellplätzen sind zunächst geplant: In der Kernstadt neben Bahnhofsvorplatz auch Kurt-Tucholsky-/Alicestraße, Hugenottenallee 53, Frankfurter Straße/Zufahrt Adolf-Bauer-Straße sowie Wilhelmsplatz. Dazu in Zeppelinheim an der Hundertmorgenschneise und in Gravenbruch in der Nähe des Dreiherrnsteinplatzes. Die Stadt stellt die Parkflächen zur Verfügung – und betont: „Es sind keine Stellplätze, die dadurch im öffentlichen Raum wegfielen.“

Das Konzept des Carsharings gilt als so einfach wie effektiv, hat sich bisher aber vor allem in Metropolen wie Berlin und Hamburg durchgesetzt. Der Komfort der lokalen Variante muss sich aber offenbar nicht hinter Großstadt-Gepflogenheiten in Sachen Carsharing verstecken: Jeder, der seit einem Jahr den Führerschein hat, kann sich per App eines der Autos sichern und nach dem Buchen sofort einsteigen. Einzige Formalität: Ein einziges Mal ist zunächst eine Anmeldung samt persönlicher Identifizierung per Führerschein und Personalausweis nötig. Dies können die Isenburger künftig auch im Bürgeramt erledigen – wo es dann gleich die nötige Clubcard gibt. Diese Plastikkarte samt Chip ist der Schlüssel für die Nutzung der Autos. Fahrzeugschein und Tankkarte warten bereits im Wagen.

Quelle: http://www.op-online.de/region/neu-isenburg/carsharing-neu-isenburg-startloechern-premiere-fuers-auto-teilen-handy-partner-app2drive-6031650.html

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