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Elektroautos und ihre Vor- und Nachteile

Spätestens nach dem Abgasskandal von VW wurde der Ruf nach einer wirklich umweltschonenden Alternative lauter. Nur Hybrid- und Elektroautos scheinen die Möglichkeit zu bieten, die für 2020 angestrebten Emissionswerte von 95 Gramm CO2 pro Kilometer für Neufahrzeuge zu erreichen.

Das ist auch ein gutes Argument für die Bundesregierung, das Aufladen von Elektroautos beim Arbeitgeber steuerfrei zu stellen und die Übereignung von Ladevorrichtungen lohnsteuerlich zu begünstigen. Daneben gibt es seit Mai eine Prämie beim Kauf eines sogenannten „Stromers“.

Klingt ja alles so weit so gut, doch gibt es vielleicht auch einen Haken? Welche Vor- und Nachteile bringt ein Elektroauto mit sich und lohnt sich der Umstieg wirklich?

Umweltschonender und günstiger Fahrspaß durch (Öko-)Strom

Ein Fahrzeug ohne Verbrennungsmotor schont die Umwelt. Wer sein Auto dann auch nur mit Ökostrom tankt, fährt lokal sogar komplett emissionsfrei. Das freut nicht nur Mutter Natur, sondern auch den Geldbeutel. Denn die Tankkosten sind je nach Tarif und Verbrauch bereits jetzt schon geringer als bei Benzin oder Diesel. Abgesehen davon sind die Wartungskosten bei Motoren von E-Autos geringer als bei üblichen Verbrennungsmotoren.

Der Fahrspaß und -komfort kommt hier auch nicht zu kurz, denn Elektroautos sind sehr leise und verfügen über eine spontane und gleichmäßige Beschleunigung.

So schön das doch alles mit dem ökologisch einwandfreien Fahrspaß klingt, bleibt die Frage: wie lange hält denn überhaupt so eine „Tankfüllung“ und ist sie vergleichbar mit der eines Wagens mit Verbrennungsmotor? Nicolai Klemm von der Stuttgarter BMW-Niederlassung erklärt am Beispiel des Elektromodells i 3: „Die Reichweite eines Elektro-Fahrzeugs ist der entscheidende Knackpunkt für alle Interessenten.“ Von September an gebe es aber ein Modell mit stärkerer Batterie. „Die schafft unter Stuttgarter Verhältnissen im Winter 170 und im Sommer 220 Kilometer“, so Klemm. Demzufolge muss aber auch eine großflächige Abdeckung mit Ladestationen gewährleistet werden, bevor man mit seinem „Stromer“ auf der Strecke (liegen) bleibt. Die Bundesregierung stellt hierfür 300 Millionen Euro zur Verfügung. Doch bis das geschafft ist, wird es noch ein bisschen dauern.

Apropos dauern – wie sieht es denn mit den Ladezeiten eines Elektroautos aus? Je nach Fahrzeug sind zwischen 30 Minuten und 2 Stunden zu veranschlagen. Eine Übersicht über die Reichweiten sowie Ladezeiten der aktuellen Modelle gibt es hier.

Umweltschonen hat seinen Preis

Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, muss zunächst aber etwas tiefer in die Tasche greifen, denn Elektroautos sind zwar auf die Dauer gesehen in Verbrauch und Wartungskosten günstig, aber in der Anschaffung werden sie vorerst nur im Premiumsegment angeboten. Daher sind die „Stromer“ erst einmal nur für Kunden interessant, die ihre Kaufentscheidung nicht vom Preis abhängig machen (müssen).

Um den Absatz der Elektroautos anzukurbeln und somit Elektromobilität zu fördern, hat die Bundesregierung am 18. Mai 2016 eine staatliche Prämie beschlossen: für reine Elektroautos, die ab dem 18. Mai 2016 gekauft wurden, gibt es 4000€ und sie werden 10 Jahre lang von der KFZ-Steuer befreit. Für Hybrid-Fahrzeuge gibt es 1000€ weniger.

Auch uns von app2drive beschäftigt das Thema „Elektro-Fahrzeuge“. Deswegen bieten wir ab sofort auch eine Elektro-Klasse an. Ihr findet den Renault Zoe momentan zwar nur an unseren Stationen auf Udedom, aber wir arbeiten mit Hochdruck an der Verteilung auf weitere Stationen. Mehr Infos zu unserem Elektro-Auto-Nachwuchs gibt es in Kürze hier im Blog.

Quellen:

Bild: CC-BY MotorBlog @ Flickr