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Ab Juni gibt es Carsharing in Dreieich

billiger Mietwagen app2drive

Pressemeldung op-online.de vom 11.05.2017

Mietbare Flitzer für Spontane
Ab Juni gibt es Carsharing in Dreieich

Ein Fiat 500 Cabrio ist einer der Wagen, den die Dreieicher ab Juni für kurze oder lange Fahrten ausleihen können. Acht Carsharing-Standorte gibt es in allen fünf Stadtteilen. Dass das Carsharing-Prinzip nach Dreieich kommt, freut (von links) Klimaschutzmanagerin Annika Jung, Stadtrat Martin Burlon, Athanasios Drilis (app2drive), Bürgermeister Dieter Zimmer und Peter Mentzel (app2drive).© Radgen

Dreieich – Ob für den Weg zum Bahnhof bei schlechtem Wetter oder den Transport des Großeinkaufs – wer nur gelegentlich ein Auto braucht, ist mit Carsharing gut bedient. Auch in Dreieich stehen bald Wagen bereit, die jedermann stunden- und tageweise mieten kann. Von Julia Radgen
 
Möglich macht’s ein Vertrag zwischen der Stadt und dem Anbieter app2drive aus Aschaffenburg, der seit März letzten Jahres bereits in Neu-Isenburg vertreten ist. In Dreieich soll das Angebot in der ersten Juniwoche starten. Dann stehen an insgesamt acht Standorten im Stadtgebiet – darunter am Parkplatz an der Maybachstraße auf Höhe des Sportplatzes, am Egenberger-Parkplatz in Sprendlingen und an den Bahnhöfen – Parkplätze für die Carsharing-Autos bereit.

Die Flotte von app2drive besteht aus vier Fahrzeugen, vom kleinen, spritsparenden Cabrio über den Mittelklassewagen bis zum Transporter. In Dreieich sollen vor allem Kleinwagen eingesetzt werden, später seien Elektrofahrzeuge geplant, erklärt Peter Mentzel von app2drive. „Wir sind jederzeit kurzfristig in der Lage, auf neue Bedingungen einzugehen und die Bestückung des Standortes zu verändern“, erklärt Mentzel.

Das internetbasierte Prinzip ist simpel: Wer das Angebot nutzen will, registriert sich über die Website www.app2drive.com und muss anschließend Personalausweis und Führerschein (Bedingung ist der Besitz einer Fahrerlaubnis seit mindestens einem Jahr) überprüfen lassen. Das geht entweder online oder beim Info-Point am Empfang des Rathauses in Sprendlingen. „Gerne unterstützen wir Bürger beim Einstieg in das System, da das Carsharing ein weiterer Baustein dafür ist, Menschen dazu zu bewegen, auf ein eigenes Auto zu verzichten und somit auf Dauer den Verkehr zu reduzieren“, sagt Erster Stadtrat Martin Burlon.
Tag und Nacht ein Fahrzeug buchen
Mit dem Zugang können Dreieicher dann Tag und Nacht ein Fahrzeug buchen, spontan oder im Voraus, stunden- und tageweise. Entweder über die Website, die App auf dem Handy oder über das Service-Center. Eine Plastikkarte gibt’s nicht mehr: Das Fahrzeug öffnet sich ebenfalls per Smartphone, der Schlüssel liegt drin. Bei längeren Fahrten können die Nutzer an allen Tankstellen des Aral-Verbunds kostenlos Sprit auffüllen. Die Gebühr richtet sich nach den gefahrenen Kilometern und der Buchungszeit. Beim Fiat 500 kostet die Stunde 3,60 Euro, nach zehn Stunden gilt der Tagestarif.

Nutzbar ist das Mietfahrzeug auch für eine einfache Strecke. Wer mag, kann beispielsweise am Bahnhof Buchschlag in den Wagen steigen, zum Shoppen in die Sprendlinger Innenstadt fahren und das Auto einfach am Egenberger-Parkplatz wieder abstellen. Sogar Spritztouren nach Isenburg, Frankfurt oder andere Städte bundesweit, in denen app2drive Carsharing-Standorte unterhält, sind möglich. Generell könne der Nutzer so problemlos auf sein privates Fahrzeug verzichten, glaubt der Anbieter.
„Selbstverständlich bietet der Raum in Großstädten mehr Potenzial für Carsharing als jener in mittleren oder kleineren Städten“, betont aber Athanasios Drilis von app2drive. Die Erfahrung – nicht zuletzt in der Nachbarkommune Isenburg – zeige jedoch, dass Carsharing auch in kleineren Kommunen gut angenommen werde. „Es geht nicht von null auf hundert, aber wir erkennen von Monat zu Monat wachsende Nutzerzahlen“, betont sein Kollege Mentzel. Eine Zielgruppe seien hier Personen, die durch Carsharing auf ihren Zweitwagen verzichten. Als nächstes sei ein Standort in Langen in Planung.

Für die Stadt ist die Kooperation mit dem Carsharing-Anbieter ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität und Klimaschutz. „Das Prinzip soll den Umweltverbund aus Fuß- und Radverkehr, sowie ÖPNV in Dreieich sinnvoll ergänzen. Das kann nur über eine gute Standortwahl für die Fahrzeuge, insbesondere an den Bahnhöfen, erfolgen“, sagt Klimaschutzmanagerin Annika Jung. Auch Bürgermeister Dieter Zimmer lobt Carsharing als klimafreundliche Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr. „Auch wir als Stadtverwaltung werden das System nutzen, wenn unsere Dienstwagen mal im Einsatz sein sollten“, verspricht der Bürgermeister. Der Egenberger- Parkplatz ist ja schließlich um die Ecke.

Quelle: https://www.op-online.de/region/dreieich/juni-gibt-carsharing-dreieich-8289104.html

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